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WIR BEGRÜSSEN VOR ALLEM UNSERE NEUEN MITGLIEDER UND FREUEN UNS SEHR ÜBER SIE!

Die neuen Termine

Am 25.  Juli  um 15 Uhr laden wir ein zu einem Ausflug in die Alzenauer Sande. Wir treffen uns - Anfahrt mit eigenem Auto - an der Prischoss-Halle

Einladung unter 06181 956440

Ins Naturschutzgebiet „Alzenauer Sande“ führte Dr. Michael Neumann eine Gruppe der Wetterauischen Gesellschaft. Zu Beginn erläuterte er die Entstehung des Sandgebiets mit seinen Dünen während der Eiszeit, die spätere Bewaldung, Rodung und Wiederaufforstung mit Kiefern. Von zwischenzeitlich ca. 2.500 ha blieb zuletzt noch ein Hektar der typischen Vegetation der offenen Sande, die auch von spezialisierten Tieren besiedelt werden. Ihrer Erhaltung diente die Ausweisung des Naturschutzgebietes 1993 und spätere Wiederherstellung von offenen Sandflächen.

Besonders charakteristisch sind neben vielen weiteren Pflanzenarten das graugrüne Silbergras, der schon früh blühende Bauernsenf oder auch der Kleine Sauerampfer. Auch eine besondere Anpassung an längere Trockenheit mit dickfleischigen, wasserspeichernden Blättern der Fetthenne wurde gezeigt. Ebenfalls typisch ist das Vorkommen von Moosen und Flechten, die große Flächen des Gebietes bedecken. Unter den Tierarten ist die Blauflügelige Ödlandschrecke zu erwähnen, die zum Zeitpunkt der Exkursion im Larvenstadium gesehen wurde. Auch die Fangtrichter von Ameisenlöwen wurden entdeckt und ihre interessante Überlebensstrategie erläutert. Auf der wiederhergestellten Fläche war als zusätzliche Besonderheit die Sand-Strohblume zu finden, deren gelbe Blütenköpfchen teilweise schon begannen sich zu öffnen. Für die Pflege der offenen Sandflächen genügt es, das Gebiet einmal im Jahr mit Schafen zu beweiden.

Im angrenzenden Kiefernwald war gut zu erkennen, wo regelmäßig in Handarbeit Pflegemaßnahmen stattfinden. Überall, wo dies nicht der Fall ist, wird der Unterwuchs von der eingeschleppten Spätblühenden Traubenkirsche dominiert.

Zum Ende der Exkursion empfahl Dr. Michael Neumann das Gebiet auch zu anderen Jahreszeiten wieder zu besuchen, z.B. um die ausgewachsenen Blauflügeligen Ödlandschrecken beobachten zu können. Die Gruppe war begeistert von der Vielfalt dieses Naturschutzgebietes, das Dr. Neumann jahrelang in seiner Funktion als Leiter der Umweltabteilung der Stadt Alzenau betreut und entwickelt hat.

Text und Bilder: Kerstin Bär, Michael Barth.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alzenauer_Sande

  • a_Gruppe_mit_dem_Referenten_an_einer_Infotafel_zum_NSG
  • b_Blick_zu_einer_Düne_im_Kiefernwald
  • c_Blick_zur_alten_Kernfläche_der_Sandrasen
  • d_kleine_Pflanze_des_Silbergrases
  • e_Blütenköpfe_der_Sand-Grasnelke
  • f_Milder_Mauerpfeffer
  • g_rotblühender_Kleiner_Sauerampfer
  • h_Kleiner_Vogelfuß_bzw._Mäusewicke
  • i_Details_der_Mäusewicke_-_Blüte_und_Frucht
  • j_Flechtenrasen_mit_Mausohrhabichtskraut
  • k_Kaninchenbaue_bieten_offene_Bodenstellen_für_Insekten
  • l_Zwei_Trichter_von_Ameisenlöwen
  • m_Kernfläche_vom_höchsten_Punkt_aus_nach_Westen_gesehen
  • n_Gruppe_am_höchsten_Punkt_der_Kernfläche
  • o_wiederhergestellte_Fläche_nahe_der_Autobahn
  • p_Sandstrohblume_mit_gelben_Blütenköpfen
  • q_Eingang_in_den_Bau_einer_bodenbewohnenden_Spinne_mit_gemustertem_Netz
  • r_früherer_Totfund_eines_Walkers_-_ein_Verwandter_des_Maikäfers
  • s_typischer_offener_Kiefernwald_auf_Sandboden
  • t_Kiefernwald_mit_Spätblühender_Traubenkirsche_im_Hintergrund
 

 

Führungen mit Dr. Laber zum Thema "Orte des August Gaul finden statt  19.04.20 und 10.05.20 jeweils um 14 Uhr. Treffpunkt: Am Pinquin-Brunnen, „Haus am Brunnen“. 

Parallel zur Ausstellung August Gaul im Museum bietet Hanau kein Vortrags-Begleitprogramm an.

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EINLADUNG

ABGESAGT: Einladung zum Irminrat-Empfang am 26. April 2020

 

Historischer Hintergrund:
Irminrat war eine fränkische Adlige und Grundherrin in der Zeit Karl des Großen. Aus ihrem weit verstreuten Besitz schenkte sie am 30.3.806 dem Kloster Lorsch rund 180 Morgen Land und 40 Leibeigene in den Siedlungen Rumpenheim, Bellingen (südlich Offenbach, später untergegangen) und Ewicheim. Die Schenkung ist als Urkunde 3424 im sog. Lorscher Codex eingetragen. Unter Ewicheim wird mit größter Sicherheit Auheim verstanden. Damit ist die Schenkung die erste schriftliche Erwähnung von Auheim. „Ich, Irminrat, lasse dem hl. Märtyrer Nazarius eine Gabe zukommen. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Vorsteher der verehrungswürdige Abt Adalungus ist. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, dass ich sie vollkommen freiwillig gemacht habe. Ich übergebe im Maingau in Rompenheim, in Bellingen und in Ewicheim sechs Hufen und 40 Leibeigene.“

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Auch unser neues Buch - Großauheimer Wurzeln 5 -  befassen sich mit Leopoldo Richter, einem Abenteurer, Wissenschaftler und Künstler aus Großauheim. Geplant ist weiterhin die Ausstellungseröffnung zu dem Künstler und Abenteurer  Leopoldo Richter 19.6.20 wahrscheinlich am frühen Nachmittag, näheres wird bekannt gegeben.

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Unser Exkursion zum Alzenauer Sand am 8.8.2020 findet mit einer  begrenzten Teilnehmerzahl statt. Bevor auch die letzten Sandeimer verkauft werden, sollten wir uns diese geologische Düne noch mal anschauen. Wir sind hier eine Kooperation  mit Wetterauischer Gesellschaft eingegangen. Bitte melden Sie sich an.

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Wir überlegen? einen Ausflug nach Darmstadt? zur ESA???

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Für Weihnachtsfeier 8.12.20 am späten Nachmittag haben wir die Räume reserviert.

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 Ein Hinweis für alle Geocaching-Fans:

Der Verein hat ein vereinseigene Geocache veröffentlicht. Näheres entnehmen Sie bitte dem Artikel unter den Vereinsberichten.

 

 

Zum 150. Geburtstag von August Gaul – gibt es jetzt einen

August Gaul-Wein

 

Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim e.V. bietet anläßlich zum 150. Geburtstag dieses Jahres von August Gaul, einen August Gaul-Wein an. Es ist ein Silvaner vom Weingut Theo Hubert aus Alzenau-Hörstein. Familie Hubert ist in Großauheim keine unbekannte Institution, denn man findet sie jedes Jahr mit ihrem Weinstand auf dem Rochusmarkt, der Auheimer Meile (früher Irminratsmarkt) und auf dem Weihnachtsmarkt. Die Flasche kostet 11,00 € und ist im Cafè Rayher oder bei Familie Derzbach, Großauheim Tel-Nr. 06181-571877, erhältlich. Der Heimat- und Geschichtsverein würde sich freuen, wenn dieser Wein bei der Bevölkerung guten Anklang finden würde.

 

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Unser neues Buch ist erschienen!