Herzlich Willkommen auf unserer Webseite

 

 

Die diesjährige

Weihnachtsfeier

findet am 9. Dez. 2022 um 19.00 Uhr in der

Alten Schule am Hans-Gruber-Platz im August-Peukert-Raum statt.

  


 

Neu im Museum Großauheim: Objekt des Monats

 

Dezember 2022 – Das Patengeschenk

 

Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim wird ab September 2022 monatlich ein neues Objekt aus seiner reichhaltigen Sammlung vorstellen und in der Eingangshalle des Museums Großauheim präsentieren.

 

Petter und Goti „Die Verhältnisse zwischen Patenkindern und Pateneltern“

Was bedeutet es Petter und Gode oder auch wie im rhein-mainischen Raum Godi genannt, zu sein? Für die meisten Kinder sollen sie neben den Eltern zugewandte und schutzgebende Erwachsene sein, die im Normalfall Geschenke und Zeit für die Kinder haben. In Krisenzeiten geben sie auch den  Kindern Zuflucht und Unterkunft. Die Paten werden von den Eltern meist aus dem nahen Verwandten und Bekanntenkreis ausgesucht. In der katholischen Kirche gibt es zwei unterschiedliche Patenschaften, Taufpate*in und Firmpate*in. Verpflichtend war die Fürsorge der Paten nur bis zum Erwachsenalter, in der Regel blieben die Beziehungen aber lebenslang erhalten. Das Patenamt entwickelte sich bereits in alter Zeit. Hier waren sie in erster Linie Taufzeugen und belegten den Vollzug der Taufe, ähnlich wie Trauzeugen. Sie wurden vor allem für die christliche Verantwortung eingesetzt. In unserer heutigen modernen Zeit bestimmen immer mehr junge Eltern aus ihrem Bekanntenkreis Paten für ihre Kinder, die im Fall von Erziehungsunfähigkeit und Scheidung, die Kinder unterstützen und beschützen. Zu einer Patenschaft gehörte damals wie heute ein Patengeschenk. Dieses Geschenk sollte ein Erinnerungsstück an den Paten sein.

Gerne können Sie uns Ihre Geschichten zu gelungenen oder auch misslungenen Paten-Beziehungen erzählen; oder auch Ihre eigenen Erlebnisse als Petter und Goti.  

Aus Anlass zum Thema „Petter und Goti“ wird im Vorraum des Museums Großauheimam Sonntag den 04.12.2022 um 15:00 Uhr, ein altes Paten-Geschenk aus dem Jahre 1909 ausgestellt. Es ist dies eine Kindertasse, plastische Kartusche, rot-gold bemalt mit der Inschrift: „Ein Kind, das so artig, so brav ist wie Du, bekommt diese Tasse und ein Goldstück dazu.“ In der Untertasse ein 10 RM-Stück mit dem Bild von Kaiser Wilhelm II. Die Tasse stammt aus einem Privatbesitz und soll das Geschenk eines Petters gewesen sein.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei. Ein anschließender Besuch im Museum ist für Vereinsmitglieder frei, für Nichtmitglieder ist der Eintritt kostenpflichtig (4,00 € / Erm. 3,00 €).

 

 

 

So sollen in diesem Jahr jeweils am ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr folgende Objekte vorgestellt werden, die dann den kompletten Monat über im Museum zur Ausstellung stehen:

 

4. September - Grammophon

2. Oktober - Box-Kameras

6. November - Altes Telefon

4. Dezember - Eine Kindertasse mit Bildern zu Petter und Goti

 

Nachlese zur Veranstaltung am 02.10.2022 „Objekt des Monats - Box-Kameras“

Als Objekt des Monats Oktober präsentierte der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim am 2. Oktober aus seiner reichhaltigen Sammlung zwei alte Kameras: eine Baldak-Box und eine Boy-Box. Die Besucher brachten ihre früheste Kamera und ihre „Schätzchen“ mit und erzählten von ihren Erinnerungen an die Fotografie. Ein zwangloser Gesprächskreis ergab zu diesem Thema viele Aspekte unserer Geschichte mit Bildern, Bildungsreisen und Eingebildetem. Auch aktuelle Themen wie Bilderrechte, Bilderschwemme und die Frage „Wohin mit meinen Bildern / Dias / Kameras?“ wurden besprochen.

Eine freundliche Besucherin lieh zwei weitere alte Kameras für die kleine Vitrine und erweiterte damit die Ausstellung im Vorraum des Großauheimer Museums, die Ihnen kostenfrei zugänglich ist. Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag 11-17 Uhr.

 

 


 

¿ ANGEWORBEN - ANGEKOMMEN ?

 

Ein erinnerungskulturelles Projekt zur italienischen und spanischen Arbeitsmigration nach Großauheim und Umgebung mit der Lindenauschule.

Museum Großauheim – Samstags, sonntags 11-17 Uhr – Link

 

- Ein hintergründiger Bericht von Dr. Sabine Laber-Szillat zu dieser Sonderausstellung findet sich hier.

 


 

Ausflug des HGV nach Heusenstamm zum

Sammlungsdepot des „Postmuseums“ – Museum für Kommunikation

 

Am 12.10.2022 fand der Ausflug des Heimat- und Geschichtsvereins Großauheim nach Heusenstamm zum Sammlungsdepot des Museums für Kommunikation (vormals „Postmuseum Frankfurt“) statt.

Ein ausführlicher Bericht darüber findet sich hier.

 

                

 

 


 

Unter Pfarrer Lothar Sperling - unserem verehrten Vereinsmitglied - wuchs eine kreative Gemeinde heran, die im Juni 2022 mit Freude ihr 50jähriges Bestehen feiert. Aber dies ist keineswegs die einzige Veranlassung, Jubiläen zu zeigen. Besonders der Zusammenschluss zwischen Wolfgang und Großauheim und auch der Neubau des Lindenaubades sind wirkliche Jubiläen. Sehen Sie in der Chronik 2022.

 

 

 


 

Die diesjährige

Jahreshauptversammlung

fand am 27. Mai 2022 um 18.30 Uhr statt. 

- Den Jahresbericht der Vereinsvorsitzenden finden Sie hier: Link 

- Den Bericht zur Änderung im Vorstand und den Planungen für 2022 finden Sie hier: Link

 


 

Seit einiger Zeit beobachtet der aufmerksame Betrachter, dass die Stromkästen in Großauheim von autorisierten Sprayern verschönert werden.

Hier ist der Entwurf von Frau Margot Kreuder für die Waldwiese:

 

Sammeln Sie mit uns auch andere schöne Sprayer-Kunst!

 

 - KVZ Ecke Hauptstraße/Wiesenstraße -

 

 

 


 

 

Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim dankt vier Autoren, die mit ihren Beiträgen das Erscheinen des sechsten Bandes unserer Schriftenreihe „Großauheimer Wurzeln“ ermöglichen.

HEIMAT ist das Verbindende in vier Themen.

Der längste Artikel des Buches erzählt die Geschichte eines Hauses, das seit hunderten von Jahren nicht nur dem Pfarrer, sondern auch der Gemeinde Heimat war. Es behandelt die grundlegende Renovierung des Jakobus-Pfarrhauses zur Montessori-Schule. Dr. Sabine Laber recherchierte die Historie des Barockhauses. Baufunde wurden ausgewertet: die beide Keller aus einem mittelalterlichen Haus, Schwellbalken von 1618, Fundamente aus dem 18. Jahrhundert zeigen, dass auch Vorgängergebäude – wahrscheinlich seit 1334 - an dieser Stelle gestanden hatten. Dendrochronologische Untersuchungen und ein detailliertes restauratorisches Gutachten ergaben neue Informationen. Die Archivalien bezeugen immer wieder notwendigen Reparaturen der Pfarrhäuser, die wechselnden Bewohner und ihre sich verändernde Lebensweise. Mit dem Umzug des Pfarrers wurde das Haus ab 1960 zum Pfarrheim, Jugendheim, Pfadfinderhaus, letztendlich zur bruchreifen Bauruine. Ab 2021 wird mit Montessori-Kinderhaus und Schule neues Leben einziehen.

 

Dr. Bertold Picard beschäftigt sich mit unserer letzten Heimat, dem Grab. Dabei entdeckt er durch seinen Recherchen eine bisher nicht beschriebene Form des Totengedenkens, indem er die Geschichte von zwei Grabsteinen untersuchte, die von dem älteren Kirchhof von St. Jakob auf den Friedhof im Pfortenwingert umzogen. Er sucht die Lebensgeschichten auf von Johann Adam Rauch, einem bedeutenden Wirt, Brauer, Stifter und Familienvater. Der schöne Grabstein mit dem Relief der heiligen Familie bezeugt den Tod von seinen drei kleinen Söhnen, zu denen auch der Vater 67-jährig beerdigt wurde. Dieses Kreuz war irgendwann nach 1813 bei dem Neubau des Friedhofs im Pfortenwingert in die Nordwand eingemauert und wurde 2017 entdeckt, restauriert und wieder errichtet. Solch eine Brücke zwischen den Friedhöfen bildet auch der Grabstein der Anna Botzum und ihrer zwei Männer. Ihr erster Mann wurde noch auf dem Kirchhof, der zweite Ehemann und sie selbst auf dem Friedhof beerdigt. Alle drei wurden auf dem selben Stein eingemeißelt; der Stein ist im Museum ausgestellt.

 

Die Beziehung zu einer Heimat in der Familie und Freunde getötet und vertrieben wurden, wird von Dr. Manfred Greb erzählt. Wir erfahren außerdem über das Schicksal der Juden aus dem Jahr 1938. Der Beitrag „Die Reichspogromnacht 1938 in Großauheim“ spürt dem Leben der jüdischen Bürger nach, die zu diesem Zeitpunkt noch in unserer Gemeinde wohnten. Im Zentrum steht der 18-jährigen Heinz Hirschmann aus dem Porzellan- und Haushaltswarengeschäft in der Hauptstraße. Der endgültige Abschied von Brüdern, Großvater und Eltern, die nur für ihn mögliche Auswanderung in die USA, das Einfinden in eine neue Heimat werden dargestellt. Besonders bewegt den Autor die geläuterte und weltoffene Verarbeitung dieser dramatischen Ereignisse, die in der Nachkriegszeit in seinem Verhalten erfahrbar wurde. Der 25-jährige US-Soldat Henry Hirschmann, der nach Großauheim zurück kam, zeigte in berührender Weise Großmut und Verständnis. Auch bei seinen späteren Besuchen fehlte Bitterkeit und Hass. Er nahm die Ehrungen und die Freundschaft der alten Heimat wohlwollend an.

 

 

Die sudetendeutschen Heimatvertriebenen in Großauheim“ ist ein Artikel des geschätzten, verstorbenen Amtsleiters Hans Gruber. Er kam uns anlässlich des 100. Geburtstags von Frau Fleißner wieder ins Gedächtnis und wurde von der Familie redigiert und freigegeben. Gruber und Fleißner, eine sehr beliebte Lehrerin, gehörten zu 210 Egerländern, die hier „abgekoppelt“ wurden. Der Schwerpunkt des Berichtschreibers liegt darauf, seinen neuen Mitbürgern die Stadt Tachau vorzustellen, aus der er 1945 so schnell hinausgeworfen wurde. Er versucht die folgende Deportation und die Ungewissheit in Worte zu fassen, aber auch die Bemühungen der hessischen und kommunalen Verwaltungen aufzuzählen, dankbar die privaten Maßnahmen zu fassen, die den Vertriebenen zuteil wurden. Da keine Bilder dem Bericht beilagen, hat die Redaktion Bilder der Familie Neubauer und Landa hinzugefügt, die ebenfalls mit diesem Transport kamen.

 

Korrektur, Gestaltung und Termintreue lag in den bewährten Händen von Margot Kreuder, der wir für ihre wertvolle Mitarbeit herzlich danken.

Dr. Sabine Laber-Szillat

1. Vorsitzende

Heimat- und Geschichtsverein Großauheim 1929 e.V.

im Namen des gesamten Vorstandes

 

Preis 12€, 178 Seiten, Buntdruck, Paperback, A5-Format,

 

 


 

Die beiden AUGUST-GAUL-PFADE

 

Der historische Pfad –
Orte in Großauheim mit Bezug zu August Gaul

 

1. jetzige August-Gaul-Schule (damals Turmschule): Es ist die einzige nach ihm benannte Schule (Großauheim hat auch die einzige August-Gaul-Straße). An der Westfassade wurde von August Peukert ein Sgraffito „Bremer Stadtmusikanten“ angebracht. Im Hof der benachbarten „evangelischen Schule“, heute Seniorenheim, befindet sich der Pinguinbrunnen, 1969 von der Stadt Großauheim errichtete, 7.11.2013 auf das neue Brunnenbecken von Gutberlet gesetzt. Ab November bis Ostern tragen sie Schals….

2. Main: Gauls Ururgroßvater Bernhard Gaul, *1723, Schuhmacher wie sein Vater, war aus Miltenberg zugezogen und heiratete 1754 die Maria Elisabeth Kämmerer. Der Main wurde erst ab 1922 zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut und folglich damals noch ein unverbauter Fluss mit jahreszeitlich stark schwankenden Wasserständen.

Firma Rhein, Leinpfad 1. Ab 1882, noch während seiner Schulzeit, begann August Gaul seine Ausbildung an der Hanauer Zeichenakademie und studierte ab 1884 dort als Tagesschüler. Ab 1887 arbeitete er in der Tiegelei Rhein als Ziseleur, vor allem mit Silber, an Aufträgen von kunstgewerblichen Werkstätten. Firma Rhein stellte ansonsten Schreibzeuge, Briefbeschwerer, Fenster- und Türgriffe her.

3. St. Jakobus: Hier wurde August G. getauft. Wie damals fast alle Großauheimer war er katholisch (Der „Kulturkampf“ Bismarcks gegen die Kirche beunruhigte damals die Bevölkerung). Hier erlebte er 14jährig die 3. Eheschließung seines Vaters Philipp mit der Stiefmutter Amichen. Um die gleiche Zeit erhielt er hier die Erste Kommunion und die Firmung. Die 1766 eingeweihte Barockkirche war der prachtvollste Raum im Ort und wird das künstlerisch aufmerksame Kind geprägt haben.

4. Haggasse (damals Jakobusgasse) 12a: Das Hinterhaus an der Pfarrgasse wurde 1845 von Großvater Peter Gaul gekauft. In diesem Haus seiner Großeltern Peter und Anna Maria wurde August Gaul am 22. Oktober 1869 als erstes Kind seiner Eltern Philipp und Katharina geboren. Bereits drei Monate nach der Geburt zog die Familie um.

5. Alte Schule: Am 1. Juli 1876 wurde August Gaul offiziell in die katholische Volksschule aufgenommen, aber er besuchte sie schon ab dem 12. April 1875, der Grund für diese Diskrepanz ist offen. Die Schule hatte ungefähr 380 Schüler. Die damaligen Lehrer waren Ludendorff, Jahn, Kern, Kronenberger und Kullmann. August verließ die Schule 1883. Er fehlte fast nie und hatte in allen Hauptfächern „sehr gut“.

6. Krotzenburgerstraße 6: Dieses Haus kaufte Vater Philipp Gaul mit seiner zweiten Frau Katharina 1869, drei Monate nach der Geburt des 1. Kindes. August Gaul, der Erstgeborene, lebte hier dann bis zum 18. Lebensjahr. Vater Philipp war Steinhauer und hatte im hinteren Raum der Scheune seine Werkstatt, der größere Teil diente dem landwirtschaftlichen Betrieb. Er hatte Äcker, zwei Kühe, zwei Schweine, eine Ziege und Federvieh. Seine 9 Jahre jüngere Schwester Emma stand ihm sehr nahe, sie besuchte ihn einige Male in Berlin.

In der Zeit zwischen 1869 und 1887 änderte sich das Bauerndorf sehr. Die Bahnlinie fuhr seit 1854, deshalb siedelten sich neue Betriebe u.a. der Zigarrenindustrie, eine Zinkhütte, eine Eisengießerei und eine Farbenfabrik an. Zusammen mit der Ketten-Mainschifffahrt führte es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, wachsender Einwohnerzahl und Fortschritt: Es gab einen Arzt, eine Apotheke, Bank und Kindergarten.

Das alte Haus wurde in den 1950er Jahren von der Familie Lotz gekauft, abgerissen und an seiner Stelle das Gasthaus gebaut, August Peukert zierte es zu Gauls Ehren mit den „laufenden Bären“.

7. Rochusplatz: Hier standen ab 1958 die Enten von Gaul am „Entenbrunnen“, Dann ab 1971 seine berühmte junge Löwin, die als Wehrzeichen gegen die Eingemeindung verstanden wurde. Drei Jahre nach der Eingemeindung, 1977, wurde wieder getauscht, der Entenbrunnen kam zurück. Seit 1991 sind Enten und Löwin im Museum vereint. Zum 150. Geburtstag des Künstlers errichtete die Stadt das Stadtmöbel und Denkmal von Matthias Kohnen. Silhouetten der Enten, der Löwin und des Katers Paul sind als flache Vertiefungen eingearbeitet. Kater Paul im Original ist eine Kühlerfigur, die Gaul. für seinen Mäzen und Freund Paul Cassirer fertigte.

8. Alter Friedhof: Als August G. fünf Jahr alt war, starb sein jüngerer Bruder, im neunten und zehnten Lebensjahr beerdigte er seine Großeltern, mit dreizehn Jahr starb seine Mutter Katharina. Er schuf für seinen Vater Philipp und seine geliebte Halbschwester Emma das heutige Grab 1910.

Hier findet sich auch das Grabmal von Johannes Rhein und Familie, seinem ersten Arbeitgeber.

9. Museum Großauheim: Seit 2010 ist das Großauheimer Museum ein Ort der Gaul-Erinnerung. Viele Exponate und wesentliche neue Informationen sind dort vereint. Der bauliche Ursprung des Museums ist das bis 1922 betriebene lokale Elektrizitätswerk.

 

 

Künstlerischer Pfad -
im Ort verteilte Werkshinweise

 

Pinguinbrunnen: Ecke Patershäuser/Hanauer Landstraße

Gaul am Kasuar: Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße

August-Gaul-Denkmal von Kohnen: Rochusplatz

Eselsreiter und Eselsreiterin: an der Paulskirche 1, hinter dem Ehrenmal

Giraffe: im Schulhof der St. Josefsschule am Leinpfad

laufender Bär: im Schulhof der Montessori-Schule Pfarrgasse 2

Fischotter: in der Anlage Ecke Haggasse/ Leinpfad

Löwin: Ecke Sandgasse/Jakobusstraße

Elefant: im Schulhof der Eichendorffschule an der Marienstraße 19

Tapir: Ecke Rochusstraße/Waldstraße/Spitzenweg

Strauß: Ecke Rue de Conflans/Waldstraße

kleiner Zoo: Ecke Bahnhofstr./ Luisenstraße

Pinguine: auf der Mauer des alten Friedhofs, am Pfortenwingert 4

 

 

Freunde:

- Heinrich Hain, Krotzenburgerstr. 3, war Bauer, verheiratet mit Anna geb. Heilmann. Ihrem Sohn August war August G. Taufpate, Nachbar und auch mit der elterlichen Familie befreundet.

- Christian Heuser, Glaser, wohnte über die Ecke in Krotzenburgerstr. 8, später Rochusstr. 5 Es kam zu wechselseitigen Patenschaften und er war Trauzeuge von Philipp und Annamaria G.

- Heinrich Schuler, Luisenstr. 19, später Krotzenburgerstr. 2, war ein Schulkamerad. Er wurde wie sein Vater Schuster und orthopädischer Schuhmachermeister. Der heutige Betrieb ist in den Händen seines Urenkels.

- Heinrich Botzum war ebenfalls Schulkamerad und der Sohn des Wirtes und Brauers vom „Goldenen Löwen“, heute sogenanntes Altes Rathaus Haggasse 1. Er gründete später in der Bahnhofstrasse die Brauerei dort.

- Carl Kronenberger, Paulsgasse 6, studierte ebenfalls in der Zeichenakademie und betrieb eine Großauheimer Ziseleur-Werkstatt.

- Simon Knoch studierte mit August G. in der Hanauer Zeichenakademie und wurde später erster einheimischer Berufsfotograf.

 

Besonders in den ersten zehn Jahren litt August G. sehr an Heimweh und er besuchte zwischen 1888 – 1898 von Berlin aus Großauheim und seine Freunde. Später mit seiner Ehefrau und seinen Kindern, aber auch mit den Berliner Freunden, quartierte er bei der Stiefmutter und seinen Freunden in Großauheim.