Irminrat-Ein-Frauenleben-der-Zeitenwende-von-Laber-Buch-Zustand-sehr-gut

Neue Medien verändern die Kommunikation. Kleine Völker vereinigen sich zu einem großen Europa. Alte Gesetze verlieren ihre Gültigkeit, zuvor ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich privat und öffentlich. Eine neue Religion ergreift die Menschen und bestimmen ihre Perspektiven. Kurz: ein neues Zeitalter ist angebrochen.

Der zweite Teil des Buches bringt den Lesern die Industriegeschichte am Beispiel der ehemaligen  Kunstsei

 

defabrik in Großauheim nahe. Die wechselnde Nutzung der Fabrikgebäude von Kunstseidefabrik über Katharinenhütte, Röhrenwerk,Lazarett, Landmaschinenfabrik, Militärmaschinen fanden hier statt. Indstriedenkmäler sind Wissensorte und Zeugnisse.

Berthold Herbert - Gänseflitsch und Kroagekneppscher

Derspätere Malermeister beschreibt lebhaft und anschaulich Erinnerungen und Begebenheiten seiner Kindheit und J

ugend im Industriedorf Großauheim in der fast vergessenen Umgangssprache und ergänzt sie mit vielen historischen Fotos um gerade für die Jahrgänge 1930 - 1950 Untergegangenes wieder zu beleben.

Juni 2010, Preis: 16,80€

 

Heinrich Kurzschenkel - Ein Großauheimer Kriegstagebuch (1939-1945)
Seiten: 119
Preis: 10 Euro
Erhältlich: schwer

Der langjährige Vorsitzende unsere Vereins hat für die beiden Jubiläen zu 1175 und zu 1200 Jahrfeier jeweils ein Buch publiziert, das umfassend in die Geschichte und in die Gegenwart einführt. Sie sind bei unserem Vorstand, über das Café Rayher oder Amazon zu kaufen.

 

Picard, Bertold: Großauheim. Geschichte in Bildern und Dokumenten    Hanau, 1981 und 1986

Ein aufwendiger Bildband, der anhand der Gemälde, Fotografien und Dokumenten durch die Geschichte führt und in kurzen Texten die Darstellungen in ihrer Wirkung unterstützt. Über die politischen und wirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge bis zum privaten Zusammenleben werden Beweise vorgelegt und kommentiert. Sicher das prächtigste und repräsentativste unserer Bücher und ein schönes Geschenk für alle Heimatverbundenen. Preis: 30 €

 

Picard, Bertold: So alt wie die Bulau. Spazierwege durch die Geschichte Großauheims:

Der Stadtführer durch unseren Ort mit allen wesentlichen Informationen und vielen schönen Bildern.

Wenn Großauheimer früher ein hohes Alter hervorheben wollten, gebrauchten sie in Aspielung auf den tiefen und urtümlichen Forst, in den ihr Gemindewald übergin, die Redewendung "Su aald wie die Boule" ("So alt wie die Bulau"). Der Vergleich lässt sich auf auf den Ort selbst anwenden, der nun immerhin anderthalb Jahrtausende alt ist. Eine Vorstellung vom WErden des heutigen Großauheimes in dieser langen Zeit will das vorliegende Buch geben. Es stellt die Siedlungsformuen, Bauten und Straßen dar und zeigt auf, unter wlechen Umständen sie allmählich entstanden und wie sie sich wandelten. Sie verlocken die Leser zu Spaziergängen, bei denen sie unmittelbar den Zeugnissen der Vergangenheit und mittelbar den einstigen Großauheimern, ihren Vorgängern am selben Ort, begegnen.  Hanau, 2007 Preis: 10 €

 

Seit 2014 gibt der Verein eine eigene Schriftenreihe heraus, in der bisher 3 Bücher erschienen sind. Sie sind bei unserem Vorstand, über das Café Rayher oder Amazon zu kaufen.

Margot Kreuder und Sabine Laber-Szillat: Der Spessartvater und Großauheimer Arzt Dr. Karl Kihn, nach einem Vortragsmanuskript: Das Großauheimer Reservelazarett im Ersten Weltkrieg, Bertold Picard: Die alten Großauheimer Friedhöfe, Großauheimer Wurzeln Band 3, 2018; Preis 11,80 €

Ein berühmter Bürger unserer Gemeinde, die Geschichte der alten Friedhöfe und die Tragödien in einem Lazarett sind die drei Themen, die dieser dritte Band enthält. Er umfasst in diesem Sinne die Bandbreite, aus der geschichtliche Wurzeln genährt werden: einzelne Biografien, das Alltägliche und das Besondere. Diese Ergebnisse unserer Forschungen präsentieren wir den Lesern, um Detailwissen zu vermehren und um Verbundenheit zu unserem Ort zu erhöhen, denn man schützt nur, was man kennt.

Dr. Karl Kihn, der erste Allgemeinmediziner Großauheims kannte den Spessart und machte ihn als touristisches Ziel populär. Er war Teil der Wanderbewegung und bemühte sich auf diese Weise auch um eine Lösung für den verarmten Spessartbewohner, die im 19 Jahrhundert erstmals mit den industriellen Zentren verbunden wurden. Der „Spessartvater“ war auch Familienvater, Teil der Großauheimer Ortselite und Arzt zu Beginn der Sozialversicherungen.

Die leichte Erreichbarkeit Großauheims durch Bahn und Schiff war die Entscheidungsgrundlage, dass ein Lazarett des Ersten Weltkriegs hier eingerichtet wurde, in dem viele Tausend Verwundete behandelt und überwiegend auch geheilt wurden. Diesen Opfern einer politischen Katastrophe zu gedenken und damit sehr lokal die internationale Verbundenheit unseres Ortes darzustellen, ist hervorragend gelungen.

Wir erleben zur Zeit die Umstellung der Totenbestattung von der alten christlichen Grablegung hin zur Einäscherung. Dahinter steht der Wandel von einem Glauben an die Auferstehung im Fleische zu einer individuelleren oder nihilistischen Einstellung zum Leben nach dem Tod. Dass solche Bestattungsformen gewechselt haben und wir auf Friedhöfen viel über die Einstellungen und Lebenswirklichkeit der Großauheimer finden, davon erzählt der dritte Aufsatz.

 

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Bertold Picard und Wolfgang Hombach: Der Erste Weltkrieg und Großauheim, Großauheimer Wurzeln Band 2, 2016 Preis: 14,80€

Die erstmalige Neuausgabe des Ehrenbuches von 1936, in dem fast alle Großauheimer Gefallenen aufgeführt, abgebildet und beschrieben sind steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Er befasst sich mit dem "Ersten Weltkrieg und Großauheim" und vertieft die Sonderausstellung 2016 des Museums Großauheim, der Lindenauschule Großauheim und des HGV Großauheim. Eingeleitet wird der Band durch einen Betrag über der lokalen GEgebenheiten vor dem Krieg. Die Neuausgabe des Ehrenbuches wird erschlossen durch ein Register der Gefallenen und ein erklärendes Verzeichnes der Abkürzungen und Fachbegriffe. Die Entstehung des Ehrenbuches, sein zeitgeschichtlicher Hintergrund und die Schicksale der Fefallenen sind das Thema eines weiteren Artikels. Den Abschluss bildeet ein umfassender Beitrag über die Auswirkungen des Weltkriegs auf das damalige Dorf.

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Josef Baierlein: Unschuldig verurteilt, Großauheimer Wurzeln Band 1, 2014, Preis: 7,80 €

Baierlein erzählt vor hundert Jahren eine Episode im Umkreis der Schlacht bei Hanau 1813. Es geht um einen Diebstahl durch einen Soldaten aus der St. Jakobuskirche und die in letzter Minute geglückten Bewahrung eines zu Unrecht angenklagten Kameraden vor der Exekution. Mit dem Verfasser der historischen Erzählung, dem oberpfälzischen Schriftsteler Josef Baerlein (1839-1919), einem Leben und seinen Heimat-, Abenteuer-, Jugend- und Unterhaltungsromanen und -erzählungen beschäftigt sich das Nachwort von Bertold Picard. Es widmet sich auch der Frage, wie sich in "Unschuldig verurteilt" die dichterische Erfindung zur geschichtlichen Wirklichkeit verhält. Die Wiederauflage des Werkes erhält durch die Erhaltung der Schmuckelemente ein historiche Komponente.